Omnichannel ist mehr als nur „Online + Offline“
Moderne Kund:innen erwarten maximale Flexibilität beim Einkaufen. Sie möchten selbst entscheiden, ob sie ein Produkt nach Hause geliefert bekommen oder es noch am selben Tag im Geschäft abholen. Genau hier wird Click-and-Collect mit Shopify zu einem zentralen Bestandteil einer funktionierenden Omnichannel-Strategie.
Was früher als Zusatzoption galt, ist heute Standard: Eine Onlinebestellung mit Abholung im Shop muss schnell, transparent und zuverlässig funktionieren. Shopify verbindet dafür den Onlineshop und Shopify POS in einem einheitlichen System. Der Fokus liegt dabei klar auf Unified Commerce: ein System, ein Datenbestand, ein durchgängiger Workflow.
Mehr zum Thema Unified Commerce erfährst du hier!
Was ist Click‑and‑Collect bei Shopify?
Shopify Click & Collect bedeutet ganz einfach: Kund:innen kaufen online und holen ihre Bestellung vor Ort ab. Dabei gibt es unterschiedliche Varianten, die Händler:innen flexibel einsetzen können:
- Kund:innen bezahlen direkt im Online-Checkout und holen die Ware später im Geschäft ab.
- Alternativ reservieren sie online und bezahlen erst bei Abholung im Geschäft (Buy Now, Pay Later). Dies eignet sich vor allem für beratungsintensive Produkte oder Mode.
Im Checkout werden automatisch verfügbare Abholstandorte angezeigt. Shopify synchronisiert dabei die Inventarbestände zwischen Onlineshop und stationärem Geschäft, sodass nur Standorte auswählbar sind, an denen die Ware tatsächlich verfügbar ist.
Für Händler:innen bedeutet das: Die Abholung im Shop wird nahtlos in den bestehenden Verkaufsprozess integriert, ohne separate Systeme oder manuelle Abstimmungen.
Wie Click‑and‑Collect im Shopify‑Checkout funktioniert
Im Checkout wählen Kund:innen die Option „Abholung im Geschäft“ als Liefermethode aus. Shopify zeigt daraufhin anhand der jeweiligen Lagerbestände die nächstgelegenen Standorte an, an denen das Produkt verfügbar ist.
Je nach Setup stehen zwei Bezahlvarianten zur Verfügung. Entweder die Kund:innen bezahlen direkt im Checkout online oder sie wählen die Bezahlung bei Abholung im Store.
Der gesamte Prozess läuft über Shopify selbst. Dies sorgt für eine saubere Inventarführung und verhindert Überverkäufe, was vor allem für Omnichannel-Händler:innen ein entscheidender Vorteil ist.
Workflow im Shopify POS: Abholbestellungen erkennen und bearbeiten
Sobald eine Onlinebestellung auf Abholung eingeht, wird sie im Shopify POS sichtbar. Über eine eigene Kachel im Smart Grid erkennt das Team im Geschäft neue Abholaufträge sofort. Push-Benachrichtigungen können zusätzlich eingerichtet werden.
Im POS kann das Team:
- die Bestellung aufrufen
- Produkte zusammenstellen und vorbereiten
- die Bestellung als „bereit zur Abholung“ markieren
- Kund:innen automatisch benachrichtigen
Wenn die Kund:innen im Geschäft erscheinen, wird die Bestellung im POS als „abgeholt“ markiert. Der Prozess ist klar strukturiert und vollständig in das bestehende Kassensystem integriert.
Das sorgt für effiziente Abläufe im Store und eine professionelle Customer Experience.
Warum Click‑and‑Collect ein starker Omnichannel‑Baustein ist
Click-and-Collect mit Shopify POS bringt das Online- und Offline-Inventar in einem System zusammen. Händler:innen vermeiden Medienbrüche und schaffen eine einheitliche Datenbasis für Lager, Kunden und Reporting.
Gleichzeitig profitieren Kund:innen von einem konsistenten Ablauf – unabhängig davon, wo sie den Kauf starten. Verkäufe gehen seltener verloren, weil Produkte zwar im Store nicht vorrätig, aber online oder an einem anderen Standort verfügbar sind. Bei Abholungen im Geschäft entstehen außerdem zusätzliche Upsell-Chancen: Kund:innen probieren an, wechseln Größen oder kaufen ergänzende Produkte dazu. Zudem reduzieren Händler:innen ihre Versand- und Logistikkosten. Click-and-Collect ist damit nicht nur Service, sondern auch ein Umsatztreiber.
Best Practices für Händler:innen
Damit Shopify Click & Collect reibungslos funktioniert, sollten Händler:innen einige Punkte beachten. Kund:innen müssen klar über Abholzeiten und -orte informiert werden. Zudem sollten Standortnamen eindeutig und verständlich gewählt werden, damit es im Checkout nicht zu Verwirrung kommt.
Das POS-Smart-Grid sollte so angepasst werden, dass Abholbestellungen sofort sichtbar sind. Hierzu gibt es eine dedizierte Kachel für das Layout:

Ebenso entscheidend ist eine saubere Inventarpflege, damit die Verfügbarkeitsanzeige im Checkout korrekt funktioniert.
Wer hier strukturiert arbeitet, schafft die Grundlage für echten Unified Commerce.
Technische und organisatorische Voraussetzungen
Für In-Store Pickup mit Shopify POS müssen im Shopify Admin die lokalen Abholoptionen aktiviert sein. Für erweiterte POS-Funktionen – etwa Push-Benachrichtigungen – wird in der Regel ein POS Pro-Abonnement benötigt.
Wichtig sind außerdem eine saubere Standortstruktur und eine einheitliche Inventarverwaltung. Nur wenn Lagerbestände korrekt gepflegt werden, funktioniert die Verfügbarkeitsanzeige im Checkout zuverlässig.
Fazit & Lead‑Fokus
Click-and-Collect ist heute kein Zusatzfeature mehr, sondern ein zentraler Baustein moderner Omnichannel-Strategien. Mit Shopify POS erhalten Händler:innen ein nahtloses System für Onlinebestellungen und Abholungen vor Ort. Dies stärkt die Kundenbindung, reduziert Reibungsverluste und schafft zusätzliche Umsatzpotenziale im stationären Handel.
Als Shopify-Partner-Agentur unterstützen wir dich dabei, Click-and-Collect strategisch einzurichten – von der Inventar-Synchronisation über POS-Workflows bis zur Optimierung der gesamten Customer Experience.
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